FAQs - Häufig gestellte Fragen

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Es gibt satzungsrechtlich keine Einschränkung für die Häufigkeit der Anträge, jedoch ist die Gesamtzahl der Termine logistisch begrenzt. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen sollte sich daher die Antragstellung nicht mehr als 1 bis 2 Termine belaufen. Insbesondere sollten keine einzelnen Kleinteile angemeldet werden; hier bitte ansammeln oder mit den Nachbarn absprechen.

Der Deckel muss auf dem Behälterrand aufliegen. Abfallbehälter dürfen daher nur so weit befüllt werden, dass ihre Deckel sich gut schließen lassen. Das Einstampfen des Inhaltes ist nicht gestattet. Die Befüllung hat so zu erfolgen, dass der Inhalt beim Leerungsvorgang (Kippen + Anschlagen) komplett herausfällt. Überfüllte Restabfallbehälter werden – nicht zuletzt auch zum Schutz der Mitarbeiter der Müllabfuhr – mit einen Hinweisaufkleber versehen und ungeleert stehen gelassen. Der Behälter ist dann im Rahmen der nächsten Abfuhr ordnungsgemäß bereitzustellen; Nachfahrten erfolgen nicht!

Die sogenannten "kompostierbaren Bio-Abfallbeutel" auf Maisstärkebasis nach DIN 13432 sind behördlich verboten, da diese sich in der vorgegebenen Rottezeit nicht vollständig zersetzen und zu Problemen bei der Vermarktung des Fertigkompostes führen. Verwenden Sie daher zur Verpackung von Bioabfällen ausschließlich Papier (Papiertüten, Küchenpapier, Tageszeitungen). Nähere Informationen finden Sie in unserem Informationsblatt.
Gleiches Einfüllverbot gilt für Kunststoffprodukte aus nachwachsenden Rohstoffen.

Warum muss man einen Restabfallbehälter anmelden, wenn man gar kein Restabfall hat?

Jeder eigenständige Haushalt und jede Gewerbeeinheit ist – auf Grundlage der Abfallsatzung – durch Aufstellung eines Restabfallgefäßes an das kommunale Abfallwirtschaftssystem anzuschließen. Eine Einheit gilt als angeschlossen, wenn mindestens das kleinste Restabfallgefäß (aktuell 60 Liter) angemeldet ist. Von den hierfür erhobenen Grundgebühren werden alle kommunalen zusatzkostenfreien abfallwirtschaftlichen Leistungen finanziert (u.a. Sperrabfall, Bioabfall, Altpapier, Sonderabfall, Wertstoffhof sowie 13 Entleerungen des Restabfallbehälters).

In Rödermark wird das Altpapier über Bündelsammlung und auf freiwilliger Basis via privater Altpapierbehälter gesammelt. Durch die Wahlfreiheit werden Liegenschaften mit wenig Stellplatz nicht zur Aufstellung eines zusätzlichen Abfallgefäßes gezwungen. Bündel und gefüllte Pappschachteln lassen sich einfach und platzsparend in einer Ecke oder im Keller bis zur Abfuhr stapeln. Grundsätzlich wird die Nutzung von Altpapierbehältern – nicht zuletzt zur Schonung des Sammelpersonals – seitens der Stadt empfohlen.

Am Wertstoffhof der Stadt Rödermark in der Kapellenstraße wird – gemäß Abfallkonzept – offiziell kein Sperrabfall angenommen. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen erfolgt in Rödermark die Organisation Sperrabfallsammlung über ein Holsystem (Abholung von zu Hause) zu organisiert. Kleine Mengen Sperrmaterial (Holz, Kunststoff, Glas) werden – aus Kulanz – über die privatwirtschaftliche Baumischabfallannahme gegen Entgelt angenommen.

Warum kann ich in den Gelben Sack nicht alle Kunststoffe entsorgen?

Beim "Gelben Sack" handelt es sich um ein Erfassungssystem für Verkaufsverpackungen (aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterialien wie Getränkekartons). Die Sammlung wird durch die "Dualen Systeme" finanziert und organisiert. Es handelt sich ausdrücklich nicht um einen Wertstoffsack bzw. ein Wertstoffrücknahmesystem. Kleine Haushaltsgegenstände, wie Schüsseln, Zahnbürsten oder Kugelschreiber, (sog. stoffgleiche Nichtverpackungen) gehören in den Restmüll.

Die Straßen-Einsammlung der Verkaufsverpackungen erfolgt im Auftrag und Rechnung der zehn Betreiber Dualer Systeme. Diese Systembetreiber haben den Sammlungsauftrag für den Zeitraum 2020-2022 an das Unternehmen REMONDIS Darmstadt GmbH vergeben.

Aktuell werden die Verkaufsverpackungen aus Metall, Kunststoff und Verbundstoff in Rödermark via Sacksammlung (bei Großwohnanlagen auch durch 1.100 l-MGB) erfasst. Eine wahlweise Erfassung mittels Behältern wird seitens der Stadt Rödermark befürwortet, jedoch seitens des zuständigen Unternehmens Landbell (Ansprechpartner der Systembetreiber für Rödermark) aus Kostengründen abgelehnt. Weitere Informationen.

Bei den Sammlungen im Stadtgebiet von Rödermark finden sich zwar vereinzelt "Gelbe Behälter" in den Größen 120 und 240 Liter. Diese Behälter haben sich die Nutzer/-innen in der Regel jedoch selbst über den Einzelhandel organisiert. Falls Sie sich auch hierfür entschließen sollten, geben wir den wichtigen Hinweis, dass das Sammelunternehmen diese Gefäße aktuell nur aus Kulanz leert und hierzu – von deren Auftraggebern – nicht verpflichtet ist.  

Das von den Systembetreibern beauftragte Sammelunternehmen verteilt einmal im Jahr zwei Rollen je 13 Säcke an jeden Haushalt; diese 26 Säcke sollten – auch im Sinne des Ressourcenschutzes – im Kalenderjahr ausreichen. Werden einmal mehr Säcke benötigt, bietet das Unternehmen über die städtischen Ausgabestellen an, sich weitere abzuholen. Seitens des zuständigen Unternehmens wurde festgelegt, dass pro Anfrage nur eine Rolle ausgegeben werden darf!

Es ist eine Grundgebühr zu entrichten, von der die Finanzierung aller kommunalen Leistungen  erfolgt, für die keine gesonderten Gebühren erhoben werden (26 x Bioabfall, 12 x Altpapier, Sperrabfall,  Elektrogroßgeräte, Grünabfall-Straßensammlungen, Betrieb der Annahmestelle in der Kapellenstraße, Sonderabfall/Umweltmobil, Gestellung Rest-/ Bioabfallgefäße etc.). Darüber hinaus sind 13 Entleerungen des Restabfallgefäßes in der Grundgebühr enthalten; daher kann keine Rückerstattung für nicht in Anspruch genommene Inklusivleerungen erfolgen.

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