Bereitstellung von Abfällen / Behälter zur Abfuhr - Regeln und Empfehlungen

 

Um eine reibungslose Abfuhr von Abfällen an den Abfuhrtagen gewährleisten zu können, ist auf die richtige Befüllung und Bereitstellung zu achten. Hinweise hierzu finden sich in der Abfallsatzung, dem jährlich neu erstellten Abfallratgeber, welcher  an die Haushalte verteilt wird sowie auf der Homepage der Stadt Rödermark. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich bei der städtischen Abfallberatung zu erkundigen.

Bei Verstößen gegen die Bestimmungen der Abfallsatzung kann die Abfuhr verweigert werden.

 

Zeitpunkt und Ort der Bereitstellung

Abfälle sind an den Abfuhrtagen bis 6.00 Uhr morgens – frühestens jedoch am Vorabend – vor den Grundstücken auf dem Gehweg oder – soweit keine Gehwege vorhanden sind – am äußersten Fahrbahnrand zur Abfuhr bereitzustellen.

Es werden keine Abfälle mitgenommen, bzw. Gefäße entleert, die auf einem privaten Grundstück stehen!

 

Befüllung von Abfallbehältern

Abfallbehälter dürfen nur so weit befüllt werden, dass ihre Deckel sich gut schließen lassen. Das Einstampfen des Inhaltes ist nicht gestattet.

Überfüllte Restabfallbehälter werden – nicht zuletzt auch zum Schutz der Mitarbeiter der Müllabfuhr – mit einen Hinweisaufkleber versehen und ungelernt stehen gelassen. Der Behälter ist dann im Rahmen der nächsten Abfuhr 14 Tagen später ordnungsgemäß bereitzustellen; Nachfahrten erfolgen nicht!

Bei der Befüllung des Bioabfallgefäßes ist darauf zu achten, dass keine Kunststofftüten zur Verpackung verwendet werden dürfen! Nicht erlaubt sind auch die sogenannten kompostierbaren Bio-Abfallbeutel auf Maisstärkebasis nach DIN 13432, da diese sich in der vorgegebenen Rottezeit nicht vollständig zersetzen und zu Problemen bei der Vermarktung des Fertigkompostes führen. Verwenden Sie daher zur Verpackung von Bioabfällen ausschließlich Papier (Papiertüten, Küchenpapier, Tageszeitungen). Nähere Informationen finden Sie in unserem Informationsblatt.  

 

Bereitstellung von Altpapier

Altpapier ist gebündelt, im Pappkarton oder besser noch mittels Altpapiergefäß, welches auf freiwilliger Basis erworben werden kann, zur Abholung bereitzustellen (Bestellantrag). Die Stadt Rödermark hat bewusst auf städtische Pflichttonnen verzichtet, um den oftmals beengten Platzverhältnissen auf den Grundstücken Rechnung zu tragen. Es wird empfohlen, kein loses Material bei stürmiger Wetterlage zur Abfuhr bereitzustellen. In diesen seltenen Fällen, wenn möglich das Altpapier auf dem Grundstück zwischenzulagern oder an der  Altstoffannahmestelle in der Kapellenstraße entsorgen.

 

Bereitstellung von Sperrabfall

Die sperrigen Abfälle (maximal 3 m³) sind am Abfuhrtag bis 6.00 Uhr morgens - frühestens jedoch am Vorabend - getrennt nach Holz, Metall, sonstigen Materialien und Elektro-Großgeräte auf dem Gehweg oder äußersten Fahrbahnrand bereitzustellen. ES ERFOLGT KEINE ABHOLUNG VOM PRIVATGRUNDSTÜCK!!!

Sollte auf dem Gehweg/Fahrbahnrand kein Platz für die Bereitstellung sein, so empfehlen wir in diesen Ausnahmefällen, den Abfall auf die Grundstücksgrenze/ Grundstückseinfahrt so dass dieser 20 bis 30 cm in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragt. Der Müllwerker kann so den Abfall im öffentlichen Raum aufnehmen, ohne das Grundstück zu betreten. 

Stellen Sie den Abfall bei Eckgrundstücken immer an die Seite der entsprechenden Adresse. Ansonsten ist schon bei der Anmeldung die genaue Lage mit anzugeben (z.B. Konrad-Adenauer-Straße/Ecke xy!).

Die Elektro-Großgeräte werden mit einem separaten Fahrzeug abgeholt! Die verschiedenen Fahrzeuge agieren (auch zeitlich) voneinander unabhängig. 

Mehrmengen (über 3 m³), gefüllte Säcke und Kartons sowie Abfälle, die nicht zum Sperrabfall gehören, werden nicht mitgenommen und sind umgehend aus dem öffentlichen Raum zu entfernen!

 

Bereitstellung der "Gelben Säcke"

Die privatwirtschaftliche Einsammlung der Leicht- (LVP-)/Verkaufsverpackungen wird von den Systembetreibern des Dualen Systems via "Gelber Säcke" organisiert. Die Einsammlung erfolgt ausschließlich über Säcke (mit Ausnahme von 1.100-l-Containern bei Großwohnanlagen). 

Es wird empfohlen, keine offenen und auch keine defekten Säcke zur Abfuhr bereitzustellen. Bei stürmiger Wetterlage sollten mehrere Säcke zusammengebunden oder an anderer Stelle befestigt werden, so dass die Säcke nicht wegfliegen und aufreißen können. Wenn eine Zwischenlagerung auf dem Grundstück möglich ist, bietet es sich an, die Säcke bei Windböen erst 14 Tage später zur nächsten Abfuhr bereitzustellen; darüber hinaus können diese auch an der Altstoffannahmestelle in der Kapellenstraße entsorgt werden. 

Privat organisierte Abfallbehälter (< 1.100 Liter) werden seither aus Kulanz vom Sammelunternehmen geleert. Es besteht jedoch kein Anspruch, dass diese Behälter geleert werden.

Die Stadt Rödermark steht mit dem Vertreter der Systembetreiber, dem Unternehmen Landbell, wegen der Einführung "Gelber Tonnen" im Kontakt. Leider weigern sich die Systembetreiber aktuell aus wirtschaftlichen Gründen neben der Sacksammlung auch eine Behältersammlung zuzulassen.

 

Reklamationen

Nicht abgeholte Materialien bzw. nicht geleerte Abfallgefäße (bei Rest- und Bioabfall mit Angabe der siebenstelligen Behälter-Nr.) sind bis spätestens 11.00 Uhr des folgenden Arbeitstages den Kommunalen Betrieben Rödermark zu melden; ansonsten ist eine nachträgliche Abfuhr nicht möglich. Die Reklamationsfrist für Freitag- bzw. eventuellen Samstagabfuhren ist am Montag um 11.00 Uhr.

Die Sammlung der Verkaufsverpackungen im "Gelben Sack" erfolgt nicht im Auftrag der Stadt Rödermark. Wenden Sie sich bei Reklamationen im Zusammenhang der LVP-Sammlung bitte direkt an das von den Systembetreibern beauftragte Unternehmen.

 

Back to Top