„Gemeinsam mehr Sicherheit schaffen“

Sicherheitsinitiative „KOMPASS“ von Stadt und Land

KOMPASS steht für das KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel.

Im März 2019 wurde Rödermark als 31. Kommune in das Sicherheitsprogramm KOMPASS aufgenommen.

Im Rahmen von KOMPASS werden passgenaue Sicherheitskonzepte durch die beteiligten Sicherheitspartner Kommune, Polizei, Bürger und weitere gesellschaftliche Akteure erarbeitet und gemeinsam umgesetzt. Die KOMPASS-Spezialisten der hessischen Polizei stehen eng an der Seite der Stadt und der Bürger. Das sichtbare Zeichen dafür, dass die Kommune mehr für die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger tut, wird das SicherheitsSiegel des Landes Hessen sein, dass bei erfolgreicher Zusammenarbeit verliehen wird. Ziel des Programms ist es, Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln.

Der Schwerpunkt liegt auf der Prävention

Im Rahmen der Zusammenarbeit steht der Stadt ein KOMPASS-Berater zur Verfügung. Der KOMPASS-Berater dokumentiert im ständigen Dialog mit den Partnern den Fortschritt der gemeinsamen Initiativen für mehr Sicherheit. In einem ersten Schritt wird gemeinsam eine detaillierte Sicherheitsanalyse für die Stadt erstellt. Berücksichtigung finden dabei alle bewährten Maßnahmen der Polizei sowie alle Programme, die bereits vor Ort wirken. Dabei soll auch Bestehendes auf den Prüfstand gestellt und eine detaillierte Maßnahmenliste erstellt werden, wie die Sicherheit vor Ort weiter verbessert werden kann. So können bei regelmäßigen Bürgersprechstunden die individuellen Wahrnehmungen der Menschen aufgenommen werden und die Stadt kann im Schulterschluss mit den Bürgern Anregungen und auch wahrgenommene Ängste in die Analyse mit aufnehmen. Denn Angsträume darf es in Rödermark nicht geben.

Aktive Bürgerbeteiligung ist entscheidend

Eine Befragung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rödermark ist Teil der Sicherheitsinitiative „KOMPASS“ (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel) des Hessischen Innenministeriums. Deren Ziel ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln. Für die Planung weiterer Schritte sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rödermark (ab 14 Jahren) aufgerufen, sich an der Sicherheitsbefragung zu beteiligen.

Ziel ist es, die persönlichen Sicherheitsbedürfnisse der Bürgerschaft zu erheben, um die Sicherheit in Rödermark weiter zu verbessern. Wir nehmen Ihre Ängste, Sorgen und Nöte ernst. Um herauszufinden, „wo genau der Schuh drückt“ und um für diese Probleme passgenaue Maßnahmen mit nachhaltiger Wirkung zu entwickeln, bittet Dezernentin Andrea Schülner alle Bürgerinnen und Bürger, den hier eingestellten anonymisierten Kurzfragebogen auszufüllen.

Der Fragebogen wird im Fachbereich Rechtswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen unter Leitung von Frau Prof. Britta Bennenberg, Professorin für Kriminologie, ausgewertet. Dafür werden die Fragebögen zentral im Ordnungsamt der Stadt Rödermark gesammelt und anonymisiert an die Uni Gießen weitergeleitet.

Fragebogen "Sicherheit in Rödermark" online bis Ende August

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die geplante Sicherheitsbefragung nur online stattfinden. Dafür steht der Fragebogen als pdf-Dokument hier auf der Homepage bereit. Sie können den Fragebogen wahlweise online ausfüllen und per E-Mail an das Ordnungsamt versenden oder ausdrucken und in Papierform anonym vor Ort abgeben bzw. in den Briefkasten einwerfen.

Bis zum 31. August 2020 kann man sich an der Sicherheitsbefragung beteiligen.

Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme und werden über das Ergebnis berichten.

Direkt zum Fragebogen >

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